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Filmkritiken

Kritik: „Last Christmas“ – Paul Feig

Jedes Jahr pünktlich zur Weihnachtszeit gibt es kein Entkommen mehr – Man muss sich mehr oder weniger freiwillig dem Klassiker Last Christmas von Wham! hingeben, der bis zu den Feiertagen im Radio rauf und runter gespielt wird und sich gnadenlos in den Gehörgängen einnistet. „Brautalarm“und „Ghostbusters“-Regisseur Paul Feig hat sich es nun zur Aufgabe gesetzt,

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Kritik: „Bis dann, mein Sohn“ – Xiaoshuai Wang

Vor Jahren starb Yaojun und Liyun’s Sohn Xing bei einem tragischen Unfall, während sein bester Freund Hao mit der Schuld weiterleben muss. Über Jahrzehnte hinweg ist Wangs Film ein geknotetes Netz, in mitten der chinesischen Ein-Kind-Politik, das von Szene zu Szene von Vergangenheit bis Gegenwart springt. Der persönliche Einfluss in die Geschichte sind essentiell für

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Jojo Rabbit: Die Relevanz einer Satire

Man nehme die folgende Filmidee: Ein zehnjähriger deutscher Junge verliebt in die Werte des Nazi-Regimes während des 2. Weltkriegs, versucht seinen Platz in der Welt mit dem Trost eines imaginären Freundes zu finden – all das in der Form einer Coming-of-Age Geschichte. Was sich einerseits einfach anhören mag, aber im Zusammenhang mit Faschismus, Antisemitismus und

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Kritik: „1917“ – Sam Mendes

In genau dem Moment, als Hauptdarsteller George MacKay und Dean-Charles Chapman auf der Leinwand auftauchen, word dem Zuschauer signalisiert, dass es kein Entkommen vom ersten Weltkrieg mehr gibt, denn die Atmosphäre zieht das Publikum in einen klaustrophischen Wirbel, der einem den Atem raubt. Der preisgekrönte Regisseur Sam Mendes („American Beauty“) basierte seinen Film aus Geschichten

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Kritik: “All The Bright Places” – Brett Haley

Violet Markey steht auf der Kante der Brücke und betrachtet ihre letzten Momente, als Theodore Finch auftaucht. Er überredet sie, nicht zu springen, und bittet sie später, seine Partnerin in einem Schulprojekt zu werden. Zuerst wehrt sie sich gegen die Idee. Sie ist noch zu sehr in ihrer Trauer gefesselt, um in die Welt hinauszugehen

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Kritik: „A Rainy Day in New York“ – Woody Allen

Woody Allen steht momentan wieder im Fokus – und auch diesmal hat es mit den persönlichen Anschuldigungen gegen den Regisseur zu tun. Schon 2017 wurde “A Rainy Day in New York” abgedreht und sollte einer von von insgesamt vier sein, die Allen in Kooperation mit Amazon Studios inszenieren sollte. Durch seine vermeintlichen Missbrauchsvorwürfe kippte der

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Streaming Tipps: Was man schauen kann oder lieber lassen sollte (Mrs. America, Run and Defending Jacob)

Es ist kein Geheimnis, dass 2020 ein hartes Jahr war, da die Dinge in jeder Hinsicht über den Haufen geworfen wurden. Die Welt erholt sich langsam, und so erholt sich auch die Unterhaltungsindustrie, die im Juli hoffentlich wieder Kinos eröffnet und wieder Abenteuer auf der Leinwand erlebt. Aber die Pandemie hat bleibende Schäden verursacht. Mit

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Kritik: „The Doors“ – Oliver Stone

Ein Biopic wie es im Buche steht: Oliver Stone’s “The Doors” wird geleitet von seiner Musik und seinem Hauptdarsteller und entertained auf der genau richtigen Basis, fügt im Gegenzug doch sehr wenig zu dem Mythos der 60-er Jahre Rockband hinzu. Der Zuschauer erlebt den klassischen Aufstieg der Band von den Anfängen in Clubs bis hin

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Kritik: „Ma – Sie sieht alles“ – Tate Taylor

Packend, beklemmend, psychologisch – genauso kennt man die Filme von Blumhouse. In den letzten Jahren hat diese Produktionsfirma bewiesen, dass es sich in der Kinolandschaft noch weit nicht ausgegruselt, sondern sich eine neue Welle des Horrorfilms aufgetan hat. In ihrem neuesten Genrevertreter soll Octavia Spencer für Unruhe sorgen und das Grauen in der Schwebe halten.

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Kritik: „Artemis-Fowl“: Disneys Beherrschung der Zerstörung geliebter Kindheitseigenschaften

Da von Jahr zu Jahr mehr Adaptionen und Neuinterpretationen klassischer Filme und Bücher grassieren, haben viele große Studios wahnsinnig teure Produktionsbudgets auf Filme aus Jugendromanen gesetzt. Einige wie „Hugo“, „Coraline“, „Sieben Minuten nach Mitternacht“ und die „Harry Potter“-Filmsaga sind unglaublich gut geworden, mit vielen Talenten hinter und vor der Kamera.  Seitdem Disney die Verhandlungen über

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Review: Capone – Josh Trank

Es ist ein schmaler Grat zwischen gespenstisch und lächerlich und Josh Tranks „Capone“-Zehen, die diese Grenze stümperhaft überschreiten. Einige der Bilder versetzen den Betrachter zweifellos in einen bösen Alptraum, wenn Al „Fonz“ Capone (Tom Hardy) sich durch eine Traumlandschaft watschelt, die von kaskadenartig aufsteigenden tiefschwarzen und stahlgrauen Luftballons, gewalttätigen Akten der Grausamkeit, gefräßigen Alligatoren und

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„Joker“ ist Anlass zur Absage des Psychotrops

Manchmal wird Sie ein Film stören. Das bedeutet nicht, dass der Film schlecht oder gut war. Er ist oft gut, weil er bedeutet, dass Ihre Perspektive in Frage gestellt wird, und Herausforderung ist eine gute Sache, da sie zu Veränderungen führen kann. In anderen, eher beunruhigenden Momenten wird ein Film Sie stören, weil das Material

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Review: „Never Rarely Sometimes Always“ – Eliza Hittman

Die völlige Brutalität und Unversöhnlichkeit der realen Welt mit den zärtlichen Gefühlen eines Menschen in einer Krise zu vermischen, ist eine schwierige Aufgabe, die niemandem zugefallen ist. Die geschickte Berührung von Eliza Hittman war perfekt geeignet für „Never Rarely Sometimes Always“, die feierliche Odyssee eines einsamen Teenager-Mädchens, das inmitten eines Sturms voller scharfsinniger politischer Relevanz

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Review: „The Lodge“ – Severin Fiala and Veronika Franz

Wenn die harten Ecken und dicken Holztüren nicht einschränkend genug sind, dann würden die wilden Schneestürme, die die Bewohner des Titularferienortes heimsuchen, sicherlich jeden an seinem Verstand zweifeln lassen. Diese Annahme berücksichtigt noch nicht einmal das schelmische Fehlverhalten grimmiger Kräfte, ob diese nun das Produkt der wahrgenommenen tatsächlichen Realität sind. „The Lodge“ ist sicherlich nicht

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Die akribische Pracht von „Midsommar“

Jedes Jahrzehnt werden Hunderte von erstaunlichen Filmen veröffentlicht. Und auf dem absoluten Höhepunkt dieser Filme gibt es jene zwei oder drei Filmemacher, die auftauchen, in die man sich absolut verlieben wird. Für mich ist einer dieser Filmemacher Ari Aster. Seine Art von emotional verheerenden und dramatischen Charakterstudien, verpackt in den perfektionistischen Rahmen von Horrorfilmen, sorgen

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Review: „Portrait einer jungen Frau in Flammen“ – Celine Sciamma

Die Veröffentlichung von Celine Sciammas „Portrait  einer jungen Frau in Flammen“ zur Criterion Collection am 23. Juni hat das Interesse an dem Film geweckt, das einige Zuschauer verpasst hatten. Es ist ein erstaunlich trauriges Werk – eine Geschichte von Sehnsucht, Schönheit und Erinnerung inmitten der Darstellung einer trostlosen und schwierigen Welt. Inmitten der wütend krachenden

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„Unknown Gems“: 3 unbekanntere Filme, die ich liebe

Wenn Sie sich dabei ertappen, wie Sie Ihre Streaming-Dienste durchblättern und immer wieder sagen: „Das habe ich gesehen“, dann haben wir Sie im Griff. Von Zeit zu Zeit werden unsere Autoren einige versteckte Edelsteine und Filme empfehlen, die mabye bei ihrer Erstveröffentlichung nicht groß rausgekommen sind, aber trotzdem sehenswert sind. Ich habe mich heute auf

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„The Painted Bird Review“: Ein kaltblütiges Meisterwerk voller Traumata

Seit den Anfängen der Menschheit hat schreckliches Leid unzählige Menschenleben geplagt. Der Film war schon immer eine Möglichkeit, Qualen auszudrücken, die zu unvorstellbar sind, um sie in Worte zu fassen, und es ist nur natürlich, dass Kriegsgeschichten in diese Kategorie fallen. Von Andrej Tarkowskijs „Iwans Kindheit“ über Volker Schlöndorffs „Die Blechtrommel“, Elem Klimows „Komm und

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„Lux Æterna“: Der wahnsinnige Abstieg in die Hölle ist Gaspar Noés bisher hysterischster Film

  Gaspar Noé ist ein Filmemacher, der starke Reaktionen verdient. Ob er mit „Irrevérsible“ 250 Ausfälle bei den Filmfestspielen von Cannes 2002 verursachte, ob er in seinem 3D-Film „Love“ unsimulierte Sexszenen drehte oder für „Climax“ eine 42-minütige, ununterbrochene Einstellung drehte, Noé hat unheimlich viel Freude daran, bei seinen Zuschauern einen Wirbelsturm von Provokationen und emotionalem

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Kritik: „Kajillionaire“ – Miranda July

Man könnte „Kajillionär“ mit einem dummen Film über seltsame Menschen verwechseln, die keine Mühen scheuen, um sich der Arbeit zu entziehen (auch wenn ihre Pläne mehr Zeit und Energie erfordern, als ein tatsächlicher Job erfordern würde). Wir sollten wirklich nicht lachen. Theresa (Debra Winger) und Robert (Richard Jenkins) sind im Grunde genommen gegen alles. Sie

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„Das Handwerk des Teufels“: Antonio Campos‘ herzzerreißendes und brutales Magnum-Opus geht in die Tiefe

Da sich die Kinolandschaft ständig weiterentwickelt, sind Filmemacher, die ihr Publikum herausfordern wollen, immer weniger in der Lage, Mittel für Großprojekte zu finden. Regisseure wie Christopher Nolan und Quentin Tarantino mögen zwar die Ressourcen haben, um ihre wilden, originellen Projekte zu realisieren, aber sie können dies nur mit der Unterstützung ihrer Studios tun, die die

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